„Nicht mit den Kameras sprechen!“

Rüdiger Maerz



Seit mehr als 30 Jahren werden die mahnenden Worte des Firmengründers von unseren Technikern von Zeit zu Zeit ignoriert – immer dann wenn es knifflig wird. Es gibt noch keine belastbaren Studien unsererseits, inwieweit gutes Zureden, Danksagungen, Plaudern während des Zusammenschraubens oder sogar Beschimpfungen eine Reparatur beeinflusst haben.


eine Kleine Firmengeschichte


Rüdiger Maerz gründet 1976 die gleichnamige Firma in Hamburg. Dort werden zunächst Kameras der Traditionsmarken Dacora, Kodak, Yashica und Braun repariert. Schon bald darauf kommen noch weitere namhafte Kamerahersteller wie Panasonic und Samsung hinzu. 




1982 wird die Rüdiger Maerz GmbH Canon Vertragswerkstatt. Um den Wünschen nach möglichst kurzen Reparaturzeiten, sowohl der ambitionierten Hobbyfotografen als auch der professionell arbeitenden Video- und Fotoredakteuren gerecht werden zu können, konzentriert sich ab diesem Zeitpunkt der gesamte Schwerpunkt auf die Marke Canon, was damit die Erweiterung des Services auf Drucker, Scanner, Faxgeräte, Kopierer und den dann später aufkommenden Multifunktionsgeräten mit sich brachte.


Der Erfolg und der rasante technische Wandel führen zum Schritt nach Berlin. 1992 öffnete dort die nächste Canon Servicewerkstatt in der Fritschestraße. Damit deckt die Rüdiger Maerz Gmbh den Servicebedarf des gesamten norddeutschen Raumes mit Kunden aus ganz Deutschland.


2008 stand ein Generationenwechsel ins Haus. Bianca Maerz, die Tochter, übernahm endgültig das Ruder und der Patriarch ging in die verdiente Rente. Ein Tapetenwechsel folgte – zuerst in Hamburg mit dem Umzug nach Hammerbrook in die modernen Geschäftsräume in der Süderstraße. Später „zieht Berlin nach“ – nach Reinickendorf in eine ehemaligen Bank. Natürlich mit Tresor.


Pentax gab seinen traditionsreichen Standort in Hamburg auf, was uns veranlasste, in die Bresche zu springen. Dem bekanntermaßen guten Ruf des Service des traditionsreichen Herstellers gerecht zu werden, bedeutet ein dickes Brett zu bohren. Dank der Schufterei von Vater und Tochter, des Teams und der Übernahme zweier Techniker von Pentax, der grenzenlosen Geduld der Kunden und der Hilfe von Pentax selbst konnte die Arbeit bewältigt werden. Die Wogen haben sich geglättet und der gute Ruf war  nicht völlig ruiniert. Heute können wir mit einer ordentlichen Performance beim Service von Pentaxkameras glänzen.


Etwa zur gleichen Zeit können wir Tamron als neuen Partner gewinnen und damit unser Servicespektrum erweitern. Für uns eine vorteilhafte Beziehung da wir die Technologie aller drei Hersteller verknüpfen können.